deutsch english japanisch

Arnold Schoenberg Chor
Biographie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 1972 von seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner gegründete Arnold Schoenberg Chor zählt zu den vielseitigsten und meist-beschäftigten Vokalensembles Österreichs. Das Repertoire reicht von der Renaissance- und Barockmusik bis zur Gegenwart mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik. Das besondere Interesse des Chores gilt der A-cappella-Literatur, aber auch große Chor- Orchester-Werke stehen immer wieder auf dem Programm.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mitwirkung bei Opernproduktionen beginnend mit Schuberts Fierrabras (Regie: Ruth Berghaus) unter Claudio Abbado bei den Wiener Festwochen 1988, Messiaens Saint François d’Assise (Regie: Peter Sellars) unter Esa-Pekka Salonen (1992) sowie die Uraufführung von Berios Cronaca del Luogo (Regie: Claus Guth) unter Sylvain Cambreling (1999) bei den Salzburger Festspielen. Weitere Fixpunkte der szenischen Tätigkeit des Chores sind die regelmäßige Mitwirkung bei den Opernaufführungen des Theaters an der Wien; die Produktion der Wiener Festwochen von Janaceks Aus einem Totenhaus (Regie: Patrice Chéreau) unter Pierre Boulez wurde zur besten Aufführung des Jahres 2007 unter allen Opernproduktionen im deutschsprachigen Raum gewählt; im Jahr 2008 wurde Stravinskys The Rakes Progress (Regie: Martin Kusej) unter Nikolaus Harnoncourt zu einem weiteren Höhepunkt  der langjährigen Zusammenarbeit mit diesem Dirigenten.

Auch anlässlich Claus Guths gefeierter Interpretation des Messiah zum Händeljahr 2009 meisterte der Chor die besonderen Herausforderungen dieser szenisch-choreografischen Produktion mit der ihn auszeichnenden Flexibilität und Spielfreude ohne jedoch dabei Klangschönheit und musikalische Präzision zu vernachlässigen.

Über vier Jahrzehnte bestand eine enge Kooperation mit Nikolaus Harnoncourt; der Arnold Schoenberg Chor unternimmt zahlreiche Konzertreisen und ist seit Jahren bei den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen, bei Wien Modern, dem Carinthischen Sommer und der styriarte Graz zu Gast.

1994 wurde der Chor von einer internationalen Jury mit dem „Classical Music Award“ ausgezeichnet, 2017 mit dem in London verliehenen Opera Award als bestem Opernchor des Jahres 2016. 1996 nahm der Chor unter seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner das gesamte weltliche Chorwerk Franz Schuberts auf und erhielt dafür den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, den „Diapason d'or“, den „Prix Caecilia“ und den „Grand Prize of the Academy Awards 1997“. Die Aufnahme von Bachs Matthäus-Passion unter Nikolaus Harnoncourt wurde 2002 mit einem „Grammy“ ausgezeichnet.
Jüngste Aufnahmen des Arnold Schoenberg Chores, die in der Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt entstanden sind, umfassen ein Album mit Bach- Kantaten, Gershwins Porgy und Bess sowie Haydns Die Jahreszeiten, das 2010 mit dem Echo Klassik Preis ausgezeichnet wurde.

In der eigenen CD-Edition wurde im März 2014 die Edition 9 mit Hugo Distlers Totentanz sowie Werken von Leonhard Lechner präsentiert. Die im November 2014 erschienene Edition 10 „Weihnachten mit dem Arnold Schoenberg Chor“ war nach wenigen Wochen vergriffen und ist seit Herbst 2015 wieder erhältlich.

Die ASC CD-Edition:

 
ASC Edition 2
ASC Edition 3
TANTUM ERGO

ASC Edition 4
 
ASC Edition 5

Messe h-moll

 
ASC Edition 7
Maria!
ASC Edition 8
LUX!
 
ASC Edition 9
DER TOD TANZT.
ASC Edition 10
Stille Nacht
 
ASC Edition 11

Komm,
Jesu, komm